Archiv für den Monat: Oktober 2016

Oktoberfest im Meynum am 21.10.2016

Normalerweise spielen wir mit weißen Hemden/Blusen und roten Westen oder in Feuerwehruniform, aber bei diesem Auftritt war in „Tracht“ angesagt. Und tatsächlich sind alle in Dirndl, Lederhose oder zumindest in bayrisch anmutenden karierten Hemden gekommen, wie auf dem Gruppenbild zu sehen ist.

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Wir begannen mit einem zünftigen Marsch, dem „Fliegermarsch“ und spielten nachdem die zukünftige Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn das Fass angestochen hatte, den Bayrischen Defiliimg-20161021-wa0005ermarsch. Und mit Stimmungsliedern ging es auch weiter, „Steirermen  san very good“, „Schunkelparade“, „Rock mi“ gehörten dazu. Zwischendurch spielten wir auch immer wieder „Ein Prosit“, um die Gäste zum Anstoßen zu motivieren.

Extra für das Oktoberfest übten wir „Dem img-20161022-wa0005Land Tirol die Treue“ ein. Bei diesem Lied wird auch vom Orchester gesungen und damit das gut zu hören war, unterstützte uns Philipp Heise über das Mikrophon.

Aber auch andere Highlights gab es, so spielte Marcel Calberlah eine spontane Soloeinlage mit der Tuba im „Tiger Rag“, Birgit Heise sang zu „Auf der Vogelwiese“ und ein Teil von uns „ruderte“ zu „Aloha Heja He“.

Das Publikum machte alles freudig mit und hat auch viel zu den Stücken getanzt. Gegen 22:00 Uhr beendeten wir unseren Auftritt und feierten danach noch begeistert mit.img-20161026-wa0000img-20161022-wa0012img-20161022-wa0011img-20161022-wa0008img-20161022-wa0009

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Gala zum Gifhorner des Jahres am 20.10.2016

Zwar nicht als Nominierte aber zur musikalischen Begleitung waren wir dieses Jahr zur feierlichen Gala im Rittersaal des Schlosses eingeladen. Im Jahr 2014 hatte schon einer von uns, nämlich Bernd Wilmer, für seine ehrenamtliche Tätigkeit als Ausbildungsleiter und 2. Dirigent zu den Nominierten gehört.

Die Braunschweiger Zeitung schrieb zu unserem Auftritt: „Der Feuerwehrmusikzug Meine unter der Leitung von Heiko Bente bot während der Gala einen abwechslungsreichen Mix aus Abba- Songs, „Hawaii Five O“, „One Moment in Time“ und dem Kinderklassikern „Biene Maja“, „Wickie“ und „Heidi“ die (…) sichtlich verzückten.“ Und auch der Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil und der Chefredakteur Armin Maus erwähnten uns lobend in ihren Ansprachen.

Schade nur, dass es einer der letzten Auftritte unter der Leitung von Heiko Bente war, der durch seine ruhige, souveräne Art auch die Aufgeregtesten von uns beruhigen kann und uns musikalisch auf höchstem Niveau dirigiert. Wir alle spielen immer gerne unter Heikos Leitung. Heiko gibt auf eigenen Wunsch nach 16 Jahren als Dirigent des Musikzuges seinen Posten auf.

18 Musikzüge verschmelzen für Proben zu einem Orchester

Die kräftigen Bläserakkorde waren bis nach draußen zu hören. Zum ersten Mal trafen sich Mitglieder der 18 Feuerwehrmusikzüge aus dem Kreisgebiet zu einem gemeinsamen Probentag im Gemeindezentrum Meine. „Es sind 54 Musiker dabei, damit sind wir für den ersten Anlauf zufrieden“, meinte Bernd Wilmer vom Musikzug Meine, der die Übungsrunde als stellvertretender Kreisstabführer mit Kollegin Heike Holler aus Knesebeck koordinierte.

Die Idee hatte Kreisstabführer Achim Stacke Anfang des Jahres: Statt des sonst üblichen Musikzugtages mit Vorspielen und Zuhören mit wenig Zeit für Kontakte sollten sich Interessierte zum Kennenlernen und Austausch zusammenfinden. Und das gelang auch. „Wir haben eine richtig gute Besetzung aller Stimmen“, lobte Wilmer. „Es ist gut, wenn wir uns annähern, denn die Distanzen im Kreis sind groß. Und die Musikzüge unterscheiden sich schon noch, was das Repertoire angeht.“kreismusiktag_2016

Während ein Teil sich in Richtung Musical und Swing entwickle, dominierten andernorts noch die klassischen Märsche und Polkas. Für den Probentag wurde die Notenauswahl deshalb angepasst.

Diesmal gab es noch Arbeitskopien für die Teilnehmer, die Stücke wir „Mountainwind“, „Kilkenny Rhapsody“, die Polka „Ein halbes Jahrhundert“ oder ein Medley aus dem Musical „Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat“ probten. Denn Neuanschaffungen wollen überlegt sein: Partituren kosten zwischen 40 und 120 Euro und werden meist über Spenden finanziert.

„Wir haben auch witzige Variationen wie Marsch-Konfetti oder die Euro-Swing-Parade dabei“, verriet Wilmer. Ein Extralob gab es von Heike Holler für den Probenort: „Das ist optimal, es gibt keinen vergleichbaren Raum in dieser Dimension. Hier könnten wir mit bis zu 200 Musikern proben.“ Mit einem Feedback-Bogen soll der erste Anlauf ausgewertet werden, denn eine Neuauflage 2017 ist schon geplant. Wilmer: „Angst muss hier niemand haben, denn Perfektion gibt es nicht.“

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