Schützenfest in Meine 03. – 05.06.2016

Schützenfest in Meine und wie jedes Jahr sind wir dabei. Darum trafen wir uns am Freitag um 14:30 Uhr um zuerst die „alte“ Königin abzuholen, auf dem Weg spielten wir Marschmusik. Wieder auf dem Zelt unterhielten wir die Schützengesellschaft mit verschiedenen Musikstücken, wir begannen mit „The Lion King“, einem unserer Konzertstücke. Danach folgten unterschiedliche Lieder, auch zum Beispiel  „Sierra Madre del Sur“ und „Herzog von Braunschweig“ die wir selten spielen. Währenddessen wurden der Kinderkönig, der Jugendkönig und die Damenkönigin ausgeschossen. Auch auf dem Schießstand gaben wir noch einige Lieder zum Besten. Vom Schützenstand zum Festzelt begleiteten wir die neuen Majestäten mit Marschmusik.  Nach der Proklamation der neuen Könige und einigen „Tusch“ und „Hoch soll’n sie leben“ wurden der neue Kinderkönig und die Jugendkönigin nach Hause begleitet. Dort wurden die Schützenscheiben unter Begleitung durch den „Lampenputzer“ angenagelt. Der Zuckerkuchen und Kakao, den es dort gab, hat wie jedes Jahr sehr gut geschmeckt.

Am Samstag wurde der „alte“ Schützenkönig von einer kleinen Gruppe von uns abgeholt und bei schönstem Sonnenschein auf den Marktplatz begleitet. Dort sammelten sich alle für den großen Festumzug. Als zweiter Musikzug war der Spielmannszug aus Knesebeck mit dabei. Wir marschierten durch Meine und auch zum „alten“ König. Dort spielten wir unter anderem „Es gibt kein Bier auf Hawaii“, was für Hawaii vielleicht stimmt, aber gewiss nicht für die Pause dort, denn es gab reichlich Bier und auch Sekt! Im Anschluss wurden die neuen „grünen“ und „schwarzen“ Könige auf dem Schießstand ausgeschossen und wir musizierten im Festzelt zur Unterhaltung der Schützengesellschaft. Einmal überraschten wir, indem Trompetenklänge aus einer anderen Richtung des Zeltes kamen. Nadja Lüning und Richard Düren begannen in der einen Ecke des Zeltes mit dem „Steigermarsch“, Philipp Heise und unser Dirigent Heiko Bente antworteten aus einer anderen Ecke und wir als Orchester setzten dann ein. Wie am Tag zuvor begaben wir uns zum Schießstand um die neuen Majestäten auf das Zelt zu begleiten, dort wurden sie proklamiert und wir haben sie „Hochleben“ lassen.

Der Sonntag begann für uns sehr früh, denn beim Katerfrühstück benötigen wir die Verstärkeranlage, um auch am anderen Ende des Zeltes noch gehört zu werden. Während die Schützengesellschaft frühstückte, spielten wir altbekannte und neue Stücke. Den „alten Dessauer“ kündigte unser Dirigent Heiko Bente extra  an. Wie er sagte, können nicht viele Musikzüge das Stück aufführen, denn man braucht einen sehr guten Solotrompeter und wir haben einen, Richard Düren! Von den Zuhörern bekam er dann auch stehenden Applaus für seine Leistung.

Nach 60 aktiven Jahren waren die Musiker des Spielmannszuges Schöningen dieses Schützenfest erstmals nur als Gäste beim Frühstück dabei. Als Erinnerung an die lange gemeinsame Zeit überbrachten sie dem Schützenverein und uns ein großes gerahmtes Foto von sich. Das Bild hat auch schon einen schönen Platz in unserem Probenraum bekommen. Unser erster Vorsitzende Marcel Calberlah führte die „Stabübergabe“ durch, indem er beiden Spielmannszügen einen Stab schenkte. Anschließend spielten wir mit drei Musikzügen zusammen „Preußens Gloria“ und „Das Lieben“.  Nach einigen weiteren Musikstücken spielten wir als Abschluss „Servus-Ade und Tschüß“.