Archiv für den Monat: Juni 2016

Schützenumzug in Bechtsbüttel am 12.06.2016

Am frühen Sonntagmorgen trafen wir uns, um die Schützengesellschaft Bechtsbüttel auf ihrem Umzug zu begleiten. Vom Dorfgemeinschaftshaus marschierten wir als erstes zur Kranzniederlegung, dabei spielten wir „Ich hatt‘ einen Kameraden“. Anschließend ging es weiter zum „alten“ König. Dort spielten wir einige Stücke um die Schützengesellschaft zu unterhalten. Die neuen großen und kleinen Könige und die neue Königin würden dazwischen proklamiert und mit „Tusch“ und „Hoch“ geehrt. Da alle neuen Majestäten aus einem Haus kamen, marschierten wir dorthin. Zum Annageln der Schützenscheiben spielten wir den traditionellen „Lampenputzer“. Danach unterhielten wir die Gesellschaft mit „Weiss-Blau“, „Wenn die Elisabeth…“, „Hello Dolly“ und anderen Stücken. Die Stimmung war gut und die Schützen klatschten und sangen mit. Zum Ehrentanz spielten wir den Walzer „Der alte Peter“. Die Schützengesellschaft hatte den Text zum Mitsingen des „Niedersachsenliedes“ vorbereitet und bat uns diese zu spielen. Da wir die Noten dazu nicht dabei hatten, mussten wir es auswendig spielen. Gemeinsam mit dem Gesang der Schützengesellschaft klappte das auch recht gut. Zum Abschluss marschierten wir zum Dorfgemeinschaftshaus zurück, wo die Schützengesellschaft frühstückte. Es macht Spaß für eine Schützengesellschaft zu spielen, die so viel Freude an unserer Musik hat.

Jugendprobe

Die Jugendprobe findet immer Freitags von 17:30 – 19:00 Uhr statt, obwohl Jugendprobe eigentlich gar nicht der richtige Begriff ist. Denn hier üben nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene, die ein Instrument lernen wollen. Wir sagen manchmal auch „kleine Probe“, weil dort nur ein kleiner Teilnehmerkreis neue Instrumente erlernt. Daran anschließend findet die „große Probe“ von 19:30 – 22:00 Uhr statt. Und wie der Name schon sagt, mit einem größeren Teilnehmerkreis, nämlich mit allen Musikzugmitgliedern, soweit sie Zeit haben. Die meisten Teilnehmer der kleinen Probe bleiben mittlerweile aber auch bei der großen Probe, da sie ja schon seit Längerem dabei sind und auch bei Auftritten mitspielen können.

Ausbildungsleiter und Dirigent der kleinen Probe ist Bernd Wilmer, der uns immer motiviert „am Ball“ zu bleiben, auch wenn das manchmal schwierig sein kann.IMG_4490 Denn wir spielen die neuen Stücke sehr intensiv durch und üben auch einzelne Passagen der verschiedenen Register, wobei aber auf das spielerische Niveau der Einzelnen Rücksicht genommen wird. Wir haben immer viel Spaß bei den Proben!

Bernd unterrichtet uns in Theorie und in Praxis und er hat auch einen D1 Lehrgang in der Musikakademie Alt Gandersheim für uns organisiert. Der D1 Lehrgang ist der erste von drei D-Lehrgängen und schließt mit einer schriftlichen Prüfung in Musiktheorie und einer praktischen Prüfung des jeweiligen Instruments ab. Wir haben Alle bestanden!

Im Herbst 2016 möchte Bernd mit einer neuen Anfängergruppe beginnen. Ein paar unserer Spieler bilden gerade IMG_4487eine neue Posaunenlerngruppe um ein zweites Instrument spielen zu können. Posaunenspieler haben wir im Musikzug noch nicht und das wäre eine schöne Verstärkung. Aber auch für alle anderen Instrumente werden neue Spielerinnen und Spieler gesucht. Wir sind zwar im Moment viele Leute, aber nicht immer haben alle Zeit und einige Mitglieder können aus beruflichen oder ausbildungsbedingten Gründen nicht oft in Meine sein. Außerdem dauert das Erlernen eines Instrumentes auch einige Zeit.

Haben Sie/Du Interesse? Dann melden Sie/Du sich bei Bernd (05304 901160/ oder Email musik@wilmer-vordorf.de) und er bespricht alles Weitere. Wir freuen uns über neue Leute und wie bereits Erich Kästner sagte „Es gibt nicht Gutes, außer man tut es!“

 

Schützenfest in Meine 03. – 05.06.2016

Schützenfest in Meine und wie jedes Jahr sind wir dabei. Darum trafen wir uns am Freitag um 14:30 Uhr um zuerst die „alte“ Königin abzuholen, auf dem Weg spielten wir Marschmusik. Wieder auf dem Zelt unterhielten wir die Schützengesellschaft mit verschiedenen Musikstücken, wir begannen mit „The Lion King“, einem unserer Konzertstücke. Danach folgten unterschiedliche Lieder, auch zum Beispiel  „Sierra Madre del Sur“ und „Herzog von Braunschweig“ die wir selten spielen. Währenddessen wurden der Kinderkönig, der Jugendkönig und die Damenkönigin ausgeschossen. Auch auf dem Schießstand gaben wir noch einige Lieder zum Besten. Vom Schützenstand zum Festzelt begleiteten wir die neuen Majestäten mit Marschmusik.  Nach der Proklamation der neuen Könige und einigen „Tusch“ und „Hoch soll’n sie leben“ wurden der neue Kinderkönig und die Jugendkönigin nach Hause begleitet. Dort wurden die Schützenscheiben unter Begleitung durch den „Lampenputzer“ angenagelt. Der Zuckerkuchen und Kakao, den es dort gab, hat wie jedes Jahr sehr gut geschmeckt.

Am Samstag wurde der „alte“ Schützenkönig von einer kleinen Gruppe von uns abgeholt und bei schönstem Sonnenschein auf den Marktplatz begleitet. Dort sammelten sich alle für den großen Festumzug. Als zweiter Musikzug war der Spielmannszug aus Knesebeck mit dabei. Wir marschierten durch Meine und auch zum „alten“ König. Dort spielten wir unter anderem „Es gibt kein Bier auf Hawaii“, was für Hawaii vielleicht stimmt, aber gewiss nicht für die Pause dort, denn es gab reichlich Bier und auch Sekt! Im Anschluss wurden die neuen „grünen“ und „schwarzen“ Könige auf dem Schießstand ausgeschossen und wir musizierten im Festzelt zur Unterhaltung der Schützengesellschaft. Einmal überraschten wir, indem Trompetenklänge aus einer anderen Richtung des Zeltes kamen. Nadja Lüning und Richard Düren begannen in der einen Ecke des Zeltes mit dem „Steigermarsch“, Philipp Heise und unser Dirigent Heiko Bente antworteten aus einer anderen Ecke und wir als Orchester setzten dann ein. Wie am Tag zuvor begaben wir uns zum Schießstand um die neuen Majestäten auf das Zelt zu begleiten, dort wurden sie proklamiert und wir haben sie „Hochleben“ lassen.

Der Sonntag begann für uns sehr früh, denn beim Katerfrühstück benötigen wir die Verstärkeranlage, um auch am anderen Ende des Zeltes noch gehört zu werden. Während die Schützengesellschaft frühstückte, spielten wir altbekannte und neue Stücke. Den „alten Dessauer“ kündigte unser Dirigent Heiko Bente extra  an. Wie er sagte, können nicht viele Musikzüge das Stück aufführen, denn man braucht einen sehr guten Solotrompeter und wir haben einen, Richard Düren! Von den Zuhörern bekam er dann auch stehenden Applaus für seine Leistung.

Nach 60 aktiven Jahren waren die Musiker des Spielmannszuges Schöningen dieses Schützenfest erstmals nur als Gäste beim Frühstück dabei. Als Erinnerung an die lange gemeinsame Zeit überbrachten sie dem Schützenverein und uns ein großes gerahmtes Foto von sich. Das Bild hat auch schon einen schönen Platz in unserem Probenraum bekommen. Unser erster Vorsitzende Marcel Calberlah führte die „Stabübergabe“ durch, indem er beiden Spielmannszügen einen Stab schenkte. Anschließend spielten wir mit drei Musikzügen zusammen „Preußens Gloria“ und „Das Lieben“.  Nach einigen weiteren Musikstücken spielten wir als Abschluss „Servus-Ade und Tschüß“.