Kielhorn: Wir haben es geschafft!

Stolz und mit einem strahlenden Lächeln eröffnete Meines Bürgermeisterin Ines Kielhorn am Freitagabend das nagelneue Gemeindezentrum. „Ja, wir haben es geschafft!“, rief sie geladenen Gästen aus Vereinen, Politik, Verwaltung und Anwohnern zu, versehen mit einem dicken Ausrufezeichen. Schließlich sei ein Projekt dieser Größenordnung und seine Realisierung in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit, so die Bürgermeisterin.

Für den besonderen Mut, den der Gemeinderat mit dem 2012 gefassten Baubeschluss IMG-20160116-WA0005bewiesen hätte, bedankte sich Kielhorn ausdrücklich: „Damit wird die Attraktivität der Gemeinde gefördert.“

Dem konnte sich Matthias Traxler, Vorsitzender des Meiner Schützenvereins und künftiger Untermieter nur anschließen: „In meinen Augen ist es ein ganz großer Schritt für die Entwicklung der ganzen Gemeinde.“ Sein Dank ging nicht nur an eine „unermüdlich engagierte Bürgermeisterin“ mit ihrer Verwaltung, sondern auch an seine Vereinskollegen, die wie vereinbart tausende von Arbeitsstunden Eigenleistung eingebracht hätten.

Das neue Schießsportzentrum im insgesamt 6,5 Millionen Euro teuren Gemeindezentrum soll im Frühjahr seinen Betrieb aufnehmen. Doch bereits am Samstag obliegt den Schützen die Ehre, mit ihrer Jahresversammlung den Saal mit der ersten offiziellen Veranstaltung einzuweihen.

Wie ein besonderes Konzerterlebnis in den großzügigen Räumen aussieht, bewiesen bei der Eröffnung gleich einmal der Meiner Männerchor und der Musikzug, der mit fast kompletter 40-Musiker-Besetzung ausreichend Platz auf der Bühne fand. „Ich glaube, das war die Vorgabe, dass der Musikzug dort drauf passt“, scherzte Samtgemeindebürgermeister Helmut Holzapfel in seinem Grußwort. Familie Taseki machte als Betreiber des ebenfalls im Gemeindezentrum untergebrachten Restaurants „Meynum“ mit ihrem üppigen Buffet Lust auf Schlemmertreffen neben der hochmodernen Kegelbahn.

Von Stefan Lohmann