Brasilien zu Gast in Meine

Brasilien zu Gast in Meine

Am 2. Juni trafen die südamerikanischen Gäste aus Brasilien in Begleitung von Detlef Ahrens und seiner Schwägerin Dierce Berndt nach vielstündigem Flug in Meine an der  Feuerwehrzentrale ein. Bei schönstem Sonnenschein und schmissiger Musik gab es ein freudiges Wiedersehen mit den Mitgliedern der Banda Municipal Prof. João Mueller aus dem Ort Timbó, die von Bürgermeisterin Ines Kielhorn im Namen der Gemeinde Meine herzlich begrüßt wurden.

Die folgenden Tage waren bestückt mit Ausflügen in die nähere und weitere Umgebung. Im internationalen Mühlenmuseum in Gifhorn sorgte ein spontanes Konzert für Unterhaltung der Gäste. Die Autostadt in Wolfsburg begeisterte die Gäste ebenso wie die Harztour am darauf folgenden Tag. Über Wernigerode, Bad Harzburg, Torfhaus, Altenau, Okertalsperre und Goslar führte die Reise der brasilianischen Gäste und endete im Klostergut Wöltingerode mit einer Führung durch die Kornbrennerei und einem gemeinsamen Abendessen.

Der Unterschied zwischen Planung und Wirklichkeit konnten nicht deutlicher werden als beim Besuch der Hansestadt Hamburg. Musste man anfangs 2 Stunden im Stau stehen, brachte ein Unwetter mit Starkregen den weiteren Verlauf und den Zeitplan der Rückfahrt vollends durcheinander.

Ein weiterer Höhepunkt zeichnete sich Sonntag zum Katerfrühstück auf dem Schüztenfestzelt in Meine ab. Zusammen mit dem Schöninger Spielmannszug musizierte die Banda Municipal und der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Meine zur Unterhaltung der Gäste.

Auch wenn mitunter sprachliche Barrieren bestanden, so wird doch nach gleichen Noten und in den selben Rhythmen gespielt, als beide Musikzüge zum Ende des Frühstücks gemeinsam musizierten.

Beim Abschied der brasilianischen Gäste am 7. Juni trafen sich noch einmal alle zu einem Gruppenbild an der Feuerwehrzentrale. Bis auf  Schneefall konnte den Gästen eine Menge geboten werden. Der Aufenthalt in den Gastfamilien kam nicht zu kurz und wir mussten dabei feststellen, daß die deutschstämmigen Brasilianer oftmals unsere Volkslieder besser kennen als wir selbst.

Rundum ein paar Tage international mit Musik, die Freundschaften entstehen ließ und zusammen geschweißt hat, brachte Maren Ackermann den Besuch auf einen Punkt.